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Wir schaffen eine zukunftsfähige Wärmeversorgung, die die Natur schützt und unsere Gemeinschaft stärkt.

Unser Ziel ist es, durch die Einführung eines regionalen Nahwärmenetzes die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen abzubauen und gleichzeitig die Energieeffizienz unserer Häuser zu steigern. Wir setzen auf Technologien, die für die Nachhaltigkeit und die Wärmeversorgung unserer Region optimiert sind.

Die Macher

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Timo Sandholzer

Heizungsbauer aus Kempten

Elmar Mair

Bauunternehmer aus Martinszell

Nahwärmenetzbetreiber Martinszell 

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Julian Mayr

Landwirtschaftstechniker und  Biogasanlagenbetreiber aus Lauben

Manuel Mayr

Elektrotechniker aus Lauben

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert das Nahwärmenetz?

In unserem Fall wird die Wärme durch eine Hackschnitzelanlage und einen Biogasmotor erzeugt. Das erwärmte Wasser wird über ein unterirdisches Leitungsnetz zu den angeschlossenen Häusern transportiert.

Jedes Gebäude erhält einen Hausanschluss mit einer Übergabestation. Dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das Heizungs- und Warmwassersystem des Hauses übertragen. Ein Wärmezähler erfasst die bezogene Energiemenge und bildet die Grundlage für die Verbrauchsabrechnung.

Für den Hausbesitzer entfallen die Anschaffung, Wartung und der Betrieb einer eigenen Heizungsanlage. Die Wärmeversorgung erfolgt komfortabel, platzsparend und zuverlässig über den Anschluss an das Nahwärmenetz. Das abgekühlte Wasser fließt anschließend zur Heizzentrale zurück und wird dort erneut erwärmt. Dadurch entsteht ein effizienter, geschlossener Kreislauf.

Welche Vorteile bietet die Nahwärme?
  • Keine eigene Heizungsanlage erforderlich – Anschaffung, Betrieb und späterer Austausch eines Heizkessels entfallen.

  • Geringer Wartungsaufwand – Die Wärmeerzeugung und deren Wartung erfolgen zentral durch den Netzbetreiber.

  • Platzgewinn im Gebäude – Kein Heizkessel, kein Brennstofflager und kein Schornstein notwendig.

  • Hohe Versorgungssicherheit – Die Wärmeversorgung wird durch eine zentrale, professionell betreute Anlage sichergestellt.

  • Nutzung regionaler und erneuerbarer Energien – Die Wärmeerzeugung erfolgt mit Hackschnitzeln und Biogas aus der Region.

  • Umwelt- und klimafreundlich – Durch den Einsatz erneuerbarer Energieträger werden fossile Brennstoffe und CO₂-Emissionen reduziert.

  • Transparente Abrechnung – Der Wärmezähler in der Übergabestation erfasst den tatsächlichen Verbrauch.

  • Zukunftssichere Lösung – Nahwärmenetze erfüllen bereits heute die Anforderungen an eine nachhaltige Wärmeversorgung und unterstützen die Energiewende.

Wie wird der Anschluss bei mir abgewickelt?
  1. Informationsveranstaltung
    Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten bei einer Informationsveranstaltung einen Überblick über das Nahwärmenetz, die Wärmeerzeugung, die Kosten sowie den Ablauf eines Hausanschlusses.

  2. Datenerhebung und Interessenbekundung
    Über einen Flyer werden die wichtigsten Gebäudedaten (z. B. Heizenergiebedarf, Wohnfläche und bestehendes Heizsystem) erfasst. Diese Angaben dienen als Grundlage für die Netzplanung und die Dimensionierung der Hausanschlüsse.

  3. Planung und Vertragsabschluss
    Nach Auswertung der Daten werden die Anschlussmöglichkeiten geprüft und die vertraglichen Rahmenbedingungen festgelegt.

  4. Herstellung des Hausanschlusses
    Die Nahwärmeleitung wird bis zum Gebäude verlegt. Über eine Hauseinführung werden die Vor- und Rücklaufleitungen in das Haus geführt.

  5. Montage der Übergabestation
    Im Gebäude wird eine Übergabestation mit Wärmetauscher und Wärmezähler installiert. Sie überträgt die Wärme aus dem Nahwärmenetz auf das hausinterne Heizungs- und Warmwassersystem.

  6. Inbetriebnahme
    Nach Abschluss aller Arbeiten wird die Anlage geprüft und in Betrieb genommen. Anschließend erfolgt die Wärmeversorgung über das Nahwärmenetz.
     

Der gesamte Prozess wird von uns begleitet, sodass der Aufwand für Sie als Hauseigentümer möglichst gering bleibt.

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